Wir Deutschen sind große Blumenliebhaber. Aber nur die wenigsten Blumen, die in deutschen Vasen
landen, stammen aus heimischen Gärtnereien. Dazu einige Zahlen:
Im Fairtrade-System ist der Weg jeder Rose vom Setzling bis zum Verkauf nachvollziehbar. Und jeder
Rosenstrauß trägt das Gütesiegel für fairen Handel.
Warm, hell und feucht
Das Klima ist eine wichtige Voraussetzung für das gute Gedeihen der
Rosen. Ihnen sind Tagestemperaturen von max. 28 °C und
nächtliche Werte nicht unter 15 °C am liebsten. Weitere wichtige
Kriterien sind der Schutz vor Regenwasser, gute Lichtverhältnisse sowie
eine konstante Luftfeuchtigkeit. In Europa können diese Bedigungen nur
mit hohem Aufwand in Treibhäusern erzeugt werden, während
beispielsweise auf den Hochebenen von Ostafrika für die “Königin der
Blumen” ideale klimatische Verhältnisse herrschen.
Trotzdem geht man auch in Afrika verstärkt dazu über, die sensiblen Rosen in Gewächshäusern zu
züchten. Das bringt den großen Vorteil, dass wesentlich weniger Wasser für den Anbau benötigt wird
- bis zu 40 Prozent wird vom wertvollen Nass gespart. Glücklicherweise ist ein Beheizen der
Gewächshäuser nicht notwendig. Dadurch entsteht gegenüber dem europäischen Treibhausanbau eine
viel günstigere Klimabilanz.
Wachstum, Ernte und Transport
Die Rosen benötigen vier bis sechs Wochen zum Wachsen. Um die hohen Qualitätsansprüche zu
erfüllen, werden während der Wachstumsphase ständig Frische, Farbe und Haltbarkeit der Pflanzen
untersucht. Und natürlich wird kontrolliert, ob Schädlingsbefall vorliegt, zum Beispiel mit Mehltau. Liegt
ein Befall von mehr als 10 Prozent pro Pflanzreihe vor, wird Alarm gegeben.*
„Reif“ sind die Rosen dann, wenn sich die Knospen gerade öffnen. Dann werden sie geschnitten und
kommen in ein Kühlhaus. Hier werden sie in eine Art Winterschlaf versetzt, damit sie nicht weiter
aufblühen. Nach einigen Stunden kommen die Rosen in eine Halle, wo sie nach Farbe, Qualität und
Länge sortiert werden.
Viele andere Blumen erreichen unser Land erst über den Umweg der niederländischen Pflanzenbörse.
Die kenianischen Fairtrade-Rosen hingegen kommen nach der Ernte per Flugzeug über Nacht
schnittfrisch nach Deutschland. Beim Händler werden sie frisch angeschnitten, gewässert und im
Kühlhaus gelagert. Vor Auslieferung werden die Fairtrade-Blumen transportsicher verpackt und
gelangen bereits am Folgetag in unser Geschäft.
(*Quelle: Zeitschrift “Brigitte” 5/2011)
Diese wunderschönen Fairtraide-Rosensorten aus Kenia ...
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Floraldikum | Ebersberger Str. 15 | 85570 Markt Schwaben | Tel.: 08121/250690-0 | Fax: 08121/250690-1 |
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Fairtrade-Rosen - Anbau & Sorten
Millionen Fairtrade-Rosen wurden 2010 in Deutschland verkauft*
Prozent der Rosen, die es bei uns zu kaufen gibt, werden importiert
fairtrade-zertifizierte Rosenfarmen befinden sich in Kenia
Menschen etwa arbeiten auf diesen kenianischen Farmen
Marie Claire Cherry Brandy Espérance